
Die Klasse 5d hat eine Fledermausexkursion im
Krückaupark gemacht. Um 19:00 Uhr ging es los. Wir haben uns alle an der Schule
versammelt. Zuerst stellten Frau Hildebrandt und Frau Schierloh drei Experten
vom NABU (Naturschutzbund) vor. Sie sollten uns noch mehr zum Thema
„Fledermaus“ erzählen, z. B. wie viele Fledermausarten es hier bei uns gibt.
Als sie unsere Fragen beantwortet hatten, gingen wir ganz erwartungsvoll in den
Park. Wir waren alle sehr gespannt, ob wir eine Fledermaus sehen würden.
Während wir langsam durch den Krückaupark gingen, beantworteten die NABU-Leute
uns noch weitere Fragen. Wie groß werden Feldermäuse? Von was ernähren sie
sich? Wie viele Jungen bekommen sie? Wie orientieren sich die Fledermäuse in
der Dunkelheit? Plötzlich sahen und hörten wir eine Zwergfledermaus im Park.
Die Fledermaus flog zwischen den Bäumen hindurch und hielt sich lange an einer
Straßenlaterne auf. Hören konnten wir sie jedoch nur mit Hilfe eines Detektors.
Das ist ein Gerät, mit dem man die Ortungsrufe der Tiere (45 – 55 kHz) für
unsere Ohren (bis 20 kHz) hörbar machen kann. Um ihre Nahrung, z. B.
kleine Mücken, zu finden, senden sie die hochfrequenten Tonimpulse aus. Diese
werden von der Umgebung (Gegenstände oder Beutetiere) reflektiert. Dadurch kann
die Fledermaus Insekten im Flug schnappen und Hindernissen ausweichen. Wenn ein
Revier genug Nahrung bietet, bleiben Zwergfledermäuse lange. Sie sind orttreu.
Leider war es die einzige Fledermaus, die wir an diesem Abend gesehen haben. Es
war zu kalt und zu stürmisch.
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Am Ende der Wanderung versammelten wir uns in der
Pausenhalle. Wir hörten uns von einer CD die Ultraschallrufe weiterer
Fledermäuse an. Der NABU-Experte zeigte uns auch noch eine ausgestopfte
Breitflügelfledermaus. Um 21:00 Uhr wurden wir leider alle wieder abgeholt.
Schade eigentlich! Es hat sehr viel Spaß gemacht. |
Jana Mohr & Jonathan Targaczewski