Aufführung der Theater-AG
Shakespeare: "Der Kaufmann von Venedig"
Bei der reichen
und schönen Erbin Portia stehen die Freier Schlange.
Aber nach dem letzten
Willen des Vaters darf sie nur den heiraten,
der aus drei Schatullen
die richtige wählt - die mit Portias Bildnis.
Pech: Prinz von
Aragón wählt jedenfalls falsch -
zur Erleichterung
Portias, welche Bassanio liebt.
Pech: Bassanio und
sein Freund Gratiano sind pleite.
Aber ohne Geld kann
Bassanio nicht um Portia werben.
Pech: Der reiche
Antonio würde gern mit dem nötigen Kleingeld aushelfen,
ist aber nicht flüssig,
weil er gerade Investitionen getätigt hat.
Obwohl Antonio und
der jüdische Geldverleiher Shylock sich gegenseitig hassen,
nimmt Antonio daher
einen Kredit auf -
und bürgt nach
Shylocks Willen "mit einem Pfund seines Fleisches".
Des Juden Hass auf
die Christen im Allgemeinen und Antonio im Besonderen wächst,
als sein Diener
Lancelot und seine Tochter Jessica ihm fortlaufen
(letztere unter
Mitnahme seines Geldes).
Glück für
Bassanio und Portia: Er wählt die richtige Schatulle.
Glück für
Gratiano: Er und Portias Freundin Nerissa finden sich ebenfalls.
Glück für
den rachsüchtigen Shylock:
Sein Freund Tubal
berichtet, dass Antonios Handelsschiff unterging -
Antonio kann den
Kredit nicht rechtzeitig zurückzahlen.
Der Jude triumphiert.
Der Vertrag zwischen
Shylock und Antonio ist rechtsgültig.
Auch der Doge von
Venedig kann für den Kaufmann nichts tun.
Portia beschließt,
den Gönner ihres Mannes zu retten.
Shylock möchte
zur Tat schreiten: Ein Pfund von Antonios Fleisch.
In der Maske eines
Rechtsgelehrten findet Portia ein Schlupfloch im Vertrag:
Ein Pfund Fleisch,
aber kein Tropfen Blut ist dem Juden zugestanden.
Shylock hat verloren.
Jetzt steht er als potenzieller Mörder da.
Ihm bleibt nur noch
der Strick.