11.5.2007

Aufführung der Theater-AG

Shakespeare: "Der Kaufmann von Venedig"


Bei der reichen und schönen Erbin Portia stehen die Freier Schlange.


Aber nach dem letzten Willen des Vaters darf sie nur den heiraten,
der aus drei Schatullen die richtige wählt - die mit Portias Bildnis.


Pech: Prinz von Aragón wählt jedenfalls falsch -
zur Erleichterung Portias, welche Bassanio liebt.


Pech: Bassanio und sein Freund Gratiano sind pleite.
Aber ohne Geld kann Bassanio nicht um Portia werben.


Pech: Der reiche Antonio würde gern mit dem nötigen Kleingeld aushelfen,
ist aber nicht flüssig, weil er gerade Investitionen getätigt hat.


Obwohl Antonio und der jüdische Geldverleiher Shylock sich gegenseitig hassen,
nimmt Antonio daher einen Kredit auf -
und bürgt nach Shylocks Willen "mit einem Pfund seines Fleisches".


Des Juden Hass auf die Christen im Allgemeinen und Antonio im Besonderen wächst,
als sein Diener Lancelot und seine Tochter Jessica ihm fortlaufen
(letztere unter Mitnahme seines Geldes).


Glück für Bassanio und Portia: Er wählt die richtige Schatulle.


Glück für Gratiano: Er und Portias Freundin Nerissa finden sich ebenfalls.


Glück für den rachsüchtigen Shylock:
Sein Freund Tubal berichtet, dass Antonios Handelsschiff unterging -
Antonio kann den Kredit nicht rechtzeitig zurückzahlen.


Der Jude triumphiert.


Der Vertrag zwischen Shylock und Antonio ist rechtsgültig.
Auch der Doge von Venedig kann für den Kaufmann nichts tun.


Portia beschließt, den Gönner ihres Mannes zu retten.


Shylock möchte zur Tat schreiten: Ein Pfund von Antonios Fleisch.


In der Maske eines Rechtsgelehrten findet Portia ein Schlupfloch im Vertrag:
Ein Pfund Fleisch, aber kein Tropfen Blut ist dem Juden zugestanden.


Shylock hat verloren. Jetzt steht er als potenzieller Mörder da.
Ihm bleibt nur noch der Strick.