15. Mai 2009
"Der Besuch der alten Dame"
nach Friedrich Dürrenmatt
Aufführung der Theater-AG der EBS


Zügen nachgucken. Die einzige Freude der Güllener.
"Der D-Zug fährt vorbei - wie immer." - "Nein! Er hält in Güllen!"


"Haben Sie die Notbremse gezogen?" - "Soll ich etwa abspringen?"
Multimilliardärin Claire Zachanassian kehrt nach 45 Jahren in ihren Geburtsort zurück.


Die alte Dame (und ihr Geld) sind im verarmten Güllen herzlich willkommen.


Ihr Jugendfreund Alfred hofft auf Geldsegen - wie alle anderen.


"Hier hast du unsere Namen in den Baum geschnitzt ... und dann
hast du mich mit dem Kind sitzen lassen und die Vaterschaftsklage abgeschmettert."


Jetzt ist es raus: Claire sucht Rache an Alfred:
"Eine Milliarde für die Stadt, wenn Alfred getötet wird."


"Die teuren Zigaretten? Wie willst du das bezahlen?" - "Schreib's an!"
Alfred begreift, dass die Bürger auf das Kopfgeld spekulieren. Einer wird's schon tun.


Die Stimmung schlägt um. "So einer hat es doch nicht anders verdient!"


Claire und ihr Butler auf dem Balkon.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Saat aufgeht.


"Die Polizei muss mich schützen!" - "Wovor? Es bedroht Sie doch niemand!"


"Es ist deine schwarze Seele, mein Sohn,
die dich von dir auf andere schließen lässt."


"Sag, dass es ein Scherz ist."


Nach Australien fliehen? Aber Claires Arm reicht auch bis Australien.
Alfred beginnt sein Schicksal zu akzeptieren.


"Hier ist ein Gewehr. - Wenn du ein Ehrenmann bist, machst du es selbst."
"Oh nein, das nehme ich euch nicht ab!"


Ein Ausflug mit dem neuen Auto.
Alfred nimmt Abschied von seiner Familie...


... und von Claire.


"Wer stimmt für die Annahme der Zachanassian-Siftung?"


"Herr Ill, eine Erklärung für unsere Fernsehzuschauer!"
Ach, vor Ergriffenheit fehlen ihm die Worte.


Befund: Herzschlag. Vermutlich vor Freude.
(Mit Würgemalen am Hals)


"Bürgermeister - Ihr Scheck!"


ENDE...


...und Ehrung der Hauptdarstellerin durch den Freundeskreis.