Zügen
nachgucken. Die einzige Freude der Güllener.
"Der
D-Zug fährt vorbei - wie immer." - "Nein! Er hält in Güllen!"
"Haben
Sie die Notbremse gezogen?" - "Soll ich etwa abspringen?"
Multimilliardärin
Claire Zachanassian kehrt nach 45 Jahren in ihren Geburtsort zurück.
Die
alte Dame (und ihr Geld) sind im verarmten Güllen herzlich willkommen.
Ihr
Jugendfreund Alfred hofft auf Geldsegen - wie alle anderen.
"Hier
hast du unsere Namen in den Baum geschnitzt ... und dann
hast
du mich mit dem Kind sitzen lassen und die Vaterschaftsklage abgeschmettert."
Jetzt
ist es raus: Claire sucht Rache an Alfred:
"Eine
Milliarde für die Stadt, wenn Alfred getötet wird."
"Die
teuren Zigaretten? Wie willst du das bezahlen?" - "Schreib's an!"
Alfred
begreift, dass die Bürger auf das Kopfgeld spekulieren. Einer wird's
schon tun.
Die
Stimmung schlägt um. "So einer hat es doch nicht anders verdient!"
Claire
und ihr Butler auf dem Balkon.
Es
ist nur eine Frage der Zeit, bis die Saat aufgeht.
"Die
Polizei muss mich schützen!" - "Wovor? Es bedroht Sie doch niemand!"
"Es
ist deine schwarze Seele, mein Sohn,
die
dich von dir auf andere schließen lässt."
"Sag,
dass es ein Scherz ist."
Nach
Australien fliehen? Aber Claires Arm reicht auch bis Australien.
Alfred
beginnt sein Schicksal zu akzeptieren.
"Hier
ist ein Gewehr. - Wenn du ein Ehrenmann bist, machst du es selbst."
"Oh
nein, das nehme ich euch nicht ab!"
Ein
Ausflug mit dem neuen Auto.
Alfred
nimmt Abschied von seiner Familie...
...
und von Claire.
"Wer
stimmt für die Annahme der Zachanassian-Siftung?"
"Herr
Ill, eine Erklärung für unsere Fernsehzuschauer!"
Ach,
vor Ergriffenheit fehlen ihm die Worte.
Befund:
Herzschlag. Vermutlich vor Freude.
(Mit
Würgemalen am Hals)
"Bürgermeister
- Ihr Scheck!"
ENDE...
...und
Ehrung der Hauptdarstellerin durch den Freundeskreis.