Am 24.02.10 wurde uns, dem 9. Jahrgang der EBS, von
Herrn Prof. Dr. Ganschow, einem Arzt aus Hamburg, über das wichtige Thema Aids
berichtet. Die ganze Aktion wurde von der Michael-Stich-Stiftung ermöglicht.
Mit viel Engagement und Persönlichkeit brachte Herr Prof. Dr. Ganschow uns die
Krankheit näher. Was viele nicht wussten, ist, dass das HI-Virus das
Immunsystem angreift und man ohne Einnahme von Medikamenten an Immunschwäche
stirbt. Auch neu war, dass die Viren an der Luft innerhalb von wenigen Sekunden
absterben, im Gegensatz zu den Viren, die die Krankheit Hepatitis B
verursachen.
Abgesehen von Statistiken und vielen Informationen
hat er uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, sich mit dem Thema Aids
auseinander zu setzen und es nicht tot zu schweigen. Allein in Deutschland
wissen unzählige HIV-Infizierte gar nicht von ihrer Erkrankung, andere
wagen sich mit ihrer Erkrankung nicht
mehr in die Öffentlichkeit aus Angst ausgegrenzt zu werden. Leider denken viele
Menschen, dass sie körperlichen Kontakt zu Infizierten meiden sollten, da sie
nicht wissen, dass die Krankheit lediglich durch Blutaustausch und
Geschlechtsverkehr übertragen wird. Dies führt dazu, dass viele Betroffene ihre
Krankheit für sich behalten.
Für uns war der Vortrag sehr interessant und
hilfreich, da viele offene Fragen durch Herrn Prof. Dr. Ganschow beantwortet
werden konnten. Uns allen ist bewusst geworden, dass Aids absolut kein
Tabuthema sein darf. Nur durch Information und Auseinandersetzung mit dem Thema
kann die Ausgrenzung von HIV-Infizierten und an Aids Erkrankten sowie die
Gefahr von Neuinfektionen verhindert werden.
Lale und Anna