Als wir am Donnerstag, den 11. November beim DESY ankamen gingen wir zu erst in einen großen Klassenraum ähnlichen Raum, zusammen mit einer Mitarbeiterin vom DESY. Vor uns auf den Tischen befand sich ein Messkasten, einige Arbeitsutensilien, unter anderem ein Geiger-Müller-Zählrohr und Versuchspräparate, wie zum Beispiel ein Uranglas (grün/gelbes Rechteck im Bild).

Die Frau begrüßte uns herzlich und
machte uns mit den Regeln in Bezug auf Radioaktivität vertraut. Sie zählte
Schutzmaßnahmen im Allgemeinen und vor α-, β- und γ-Strahlung
auf, informierte uns über Körperinnere und -äußere Strahlung, wies uns an nach
jedem Arbeiten mit Radioaktivität die Hände zu waschen und warnte uns, nicht
direkt in das Uranglas hinein zu schauen, da es zwar nicht sehr stark
radioaktiv ist, dem Auge aber große Schäden zufügen kann.
Nach der Begrüßung folgten
Versuche, die wir in Zweierteams durchführten. Wir maßen die Anzahl der
Zerfälle von Uran, Salzen und die Nullstrahlung, sprich Umgebungsstrahlung.

Nach einer kurzen Pause beendeten
wir die angefangenen Versuche und begannen nun in unseren Gruppen
unterschiedliche Versuche. Einige Gruppen führten Versuche zur Lorenzkraft,
Streuung der Strahlung oder magnetische Wirkung auf Kräfte durch, andere
Gruppen zur Halbwertszeit oder Strahlung auf Entfernung.


Dann gab es Mittagessen in einer
Mensa, die für wenig Geld gar nicht mal schlechtes Essen anbot. Hinterher
wurden wir mit Hilfe eines Filmes noch mehr über die Arbeit im DESY aufgeklärt
und machten Bekanntschaft mit einer Nebelkammer, die es ermöglicht, α- und β-Strahlung sichtbar zu
machen. Zum Schluss stellte jede Gruppe ihren jeweiligen Versuch vor und
präsentierte die Ergebnisse.
Uns allen hat der Ausflug sehr gut
gefallen. Wir haben viel gelernt und schon Gelerntes angewandt.
Was uns ausgesprochen gut gefallen
hat, war die stete Hilfsbereitschaft der Angestellten und die Nebelkammer.