Ausflug ins DESY am 11.11.2010

 

 

Als wir am Donnerstag, den 11. November beim DESY ankamen gingen wir zu erst in einen großen Klassenraum ähnlichen Raum, zusammen mit einer Mitarbeiterin vom DESY. Vor uns auf den Tischen befand sich ein Messkasten, einige Arbeitsutensilien, unter anderem ein Geiger-Müller-Zählrohr und Versuchspräparate, wie zum Beispiel ein Uranglas (grün/gelbes Rechteck im Bild).

 

 

 

Die Frau begrüßte uns herzlich und machte uns mit den Regeln in Bezug auf Radioaktivität vertraut. Sie zählte Schutzmaßnahmen im Allgemeinen und vor α-, β- und γ-Strahlung auf, informierte uns über Körperinnere und -äußere Strahlung, wies uns an nach jedem Arbeiten mit Radioaktivität die Hände zu waschen und warnte uns, nicht direkt in das Uranglas hinein zu schauen, da es zwar nicht sehr stark radioaktiv ist, dem Auge aber große Schäden zufügen kann.

 

Nach der Begrüßung folgten Versuche, die wir in Zweierteams durchführten. Wir maßen die Anzahl der Zerfälle von Uran, Salzen und die Nullstrahlung, sprich Umgebungsstrahlung.

 

 

 

Nach einer kurzen Pause beendeten wir die angefangenen Versuche und begannen nun in unseren Gruppen unterschiedliche Versuche. Einige Gruppen führten Versuche zur Lorenzkraft, Streuung der Strahlung oder magnetische Wirkung auf Kräfte durch, andere Gruppen zur Halbwertszeit oder Strahlung auf Entfernung.

 

 

 

 

 

Dann gab es Mittagessen in einer Mensa, die für wenig Geld gar nicht mal schlechtes Essen anbot. Hinterher wurden wir mit Hilfe eines Filmes noch mehr über die Arbeit im DESY aufgeklärt und machten Bekanntschaft mit einer Nebelkammer, die es ermöglicht,  α- und β-Strahlung sichtbar zu machen. Zum Schluss stellte jede Gruppe ihren jeweiligen Versuch vor und präsentierte die Ergebnisse.

 

Uns allen hat der Ausflug sehr gut gefallen. Wir haben viel gelernt und schon Gelerntes angewandt.

 

Was uns ausgesprochen gut gefallen hat, war die stete Hilfsbereitschaft der Angestellten und die Nebelkammer.