25. - 30.9.2011

 

Physikprofil 12 D auf Studienfahrt nach Heilbronn

 

Das diesjährige Physikprofil reiste auf seiner Studienfahrt nach Heilbronn, um beim DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) ein Praktikum zu absolvieren.

 

 

Der Aufbruch erfolgte sehr früh morgens am Sonntag.

 

 

Dadurch hatten wir Zeit, gleich am Sonntagnachmittag die "Experimenta" in Heilbronn zu besuchen, eine Art Technikmuseum zum Mitmachen.

 

 

Am Montag fuhren wir dann erstmals zum DLR nach Lampoldshausen, ca. 50 km von Heilbronn entfernt.

Nach einem Geländerundgang erreichten wir nach längerem Treppensteigen (das uns auch durch die übrigen Tage begleitete) das School-Lab.

 

 

Wegen der Raketenversuche sind die Ampeln hier besonders wichtig:

Bei Grün ist das Betreten des Areals erlaubt, bei Gelb sollte man sich sputen, es zu verlassen, bei Rot ist alles zu spät.

 

 

Nach der Gruppeneinteilung absolvierten wir ein vielfältigen Programm.

Zum Beispiel die Veranschaulichung der Relativitätstheorie auf einem (fast) lichtschnellen Fahrrad.

 

 

Dann bauten und starteten wir eine Rakete, die mit Wasser und Luft angetrieben wird.

 

 

Abends erlebten wir eine Stadtführung,

 

 

die uns auch mit Robert Mayer (dem Entdecker der Energieerhaltung) bekannt machte

 

 

und mit einem Rundblick vom Hafenmarktturm endete (159 Stufen hoch).

 

 

Am Dienstag ging's weiter mit der Gravitation auf verschiedenen Planeten und dem Fehlen derselben bei Versuchen mit einem Mini-Fallturm.

Nachmittags waren wir dann noch im Schwimmbad. Am Abend - nun, diese Peinlichkeit übergehen wir jetzt mal.

 

 

Jedenfalls folgte am Mittwoch eine Exkursion ins Technikmuseum Sinsheim, wobei das Umsteigen von der S4 in die S5 und zurück jedes mal etwas hektisch ausfiel, denn der Zug hatte 5 Minuten Verspätung und die reguläre Umsteigezeit betrug nur 2  Minuten.

 

 

Die Autofreaks bekamen in Sinsheim leuchtende Augen.

 

 

Abends machten wir uns fein für den Besuch des Theaters (wobei die Auffassungen von "fein" auseinander gingen).

 

 

Wir sahen eine geniale Inszenierung "Exit Europa", eine szenische Darstellung des Traums von Europa von der Französischen Revolution bis zur Finanzkrise.

 

 

Donnerstag berechneten und bauten wir eine Raketennase vom Rohmaterial (Heißklebesticks)...

 

 

...bis zum Endprodukt.

 

 

Dann folgten diverse spannende Versuche im Vakuum.

 

 

Nein, nicht wir, nur die Messfühler und Versuche befanden sich im Vakuum.

 

 

Allerdings konnten wir uns auch einmal kurz als Astronaut im Vakuum präsentieren.

 

 

Nach Lösung einiger kleiner technischer Probleme, gelang es uns dann abends in der Jugendherberge, einen Kinoabend zu veranstalten.

 

 

Freitag ging es noch einmal zum DLR, um diesmal mit Flammen zu experimentieren, erst mit kleinen,

 

 

dann mit großen.

 

 

Wasserstofftechnologie und Messungen an einer Brennstoffzelle schlossen sich an.

 

 

Vor dort ging es direkt zum Bahnhof, denn nun war die Zeit zur Abreise gekommen.

 

 

Trotz Autobahnstau bekamen wir den Zug und gelangten am späten Abend wieder nach Elmshorn.