23.
bis 29. 6. 2011
Was macht
ein Physik-Profil auf der Studienfahrt?
Natürlich
Physik (Stöhn!).
Im Vorfeld
wies der Kurslehrer schon einmal auf die entscheidenden schlechten Nachrichten
hin:
Erstens: Es
gibt keinen McDonalds.
Zweitens:
Die Jugendherberge liegt 60m höher als die Stadt.

Donnerstag:
Ankunft und Gepäcktransfer zur Jugendherberge – sehr hilfreich bei dem
Höhenunterschied.

Freitag:
Der erste Blick auf das historische 25m-Radioteleskop „Astropeiler Stockert“.

Und dann
kam Technik: Radiofuchsjagd.
Auch für
Tierfreunde geeignet, gejagt werden – mittels Peilempfänger – im Gelände
versteckte kleine Sender.
Ebenfalls
im Gelände versteckt waren übrigens größere Mengen Blutsauger.

Bastelkurs:
Selbstbau eines Radios.

Es lebt!
Das Radio gibt erste Töne von sich.

Einführung
in den Amateurfunk mit praktischer Demonstration.

Die
Verpflegung auf dem Stockert fand allgemeine Zustimmung,
zumal das
erste Abendessen in der Jugendherberge für lange Gesichter sorgte.
(Im
Verlaufe unseres Aufenthalts gelang es uns allerdings, uns mit dem Koch zu
einigen).

Samstag:
Ausflug zum Phantasialand Brühl.
Nervenkitzel:
Die Fahrt mit der „Black Mamba“.

Und abends
ins Kino. Da sonst niemand eine DVD dabei hatte, gab es schon wieder Physik,
denn wir
mussten mit „James Bond und die Physik“ Vorlieb nehmen.
Im Bild:
Die Analyse des Autoflugs über den Fluss aus „Der Mann mit dem goldenen Colt“.

Sonntag:
Einführung in die Radioastronomie.
(Kontrollraum
des Astropeilers Stockert).

Rundgang
durch den Astropeiler und Kennenlernen der Technik.
(Blick von
der Plattform auf das Gelände, „Sonnenhaus“ und 10m-Sonnenspiegel)

Nachmittags
Entspannung im Eifelbad.
Wir hätten
auch noch ein Heino-Konzert erleben können, haben aber darauf verzichtet.

Montag:
Das Wetter war perfekt.

Der
Aufstieg zum Stockert erfolgte diesmal zu Fuß.

Durchführung
radioastronomischer Messungen.
Dopplereffekt:
Wie schnell bewegt sich die Wasserstoff-Wolke?

Mittagspause
mit Pizza aus der Pappe.

Biologische
Lehrwanderung.
Interessantes
über Sträucher, Bäume, Orchideen und Zecken.

Zur
Entspannung abends ins Theater:
„Pinocchio
für Erwachsene, ein Stück für Puppen und Menschen“

Dienstag:
Der krönende Abschluss – Exkursion zum 100m-Radioteleskop Effelsberg.
Bis zu
diesem Aussichtspunkt kommt jeder.

Planetenlehrpfad.
Das Sonnensystem zum Abschreiten.

Blick in
den Kontrollraum.
Hier
hinein kommen nur VIPs wie wir.

Aufstieg
in das Radioteleskop.

Wie stehen
in der Schüssel und blicken auf den Primärfokus.

Ja genau.
Da waren wir drin!

Das
Niederfrequenz-Antennenfeld LOFAR.

Und
schließlich eine Grillparty zum Abschluss der Fahrt.
Am
Mittwoch ging’s dann zurück. Mit nur einer halben Stunde Zugverspätung.