Das
Schulprogramm der EBS
(2. Fortschreibung 2010)
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Die Elsa-Brändström-Schule ist als vier-, teils fünfzügiges Gymnasium
in der Trägerschaft der Stadt Elmshorn den im Schulgesetz des Landes
Schleswig-Holstein festgelegten Bildungs- und Erziehungszielen verpflichtet.
Besondere Schwerpunkte unserer Arbeit sehen wir darin,
- Schüler und Schülerinnen dazu zu führen, aktiv
und zielgerichtet zu lernen, Wissen sinnvoll zu verknüpfen und den eigenen
Lernprozess zunehmend selbständig und eigenverantwortlich zu gestalten.
- Wege zu suchen, auszuprobieren und auszubauen,
auf denen Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer unterschiedlichen
Voraussetzungen, Fähigkeiten und Interessen innerhalb des Unterrichts und
in Zusatzangeboten individuell gefördert und gefordert werden. Als
Teilnehmer des Projektes der Landesregierung zur Förderung von
Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen arbeiten wir daran,
unser Engagement in diesem Bereich so fortzuschreiben und zu
intensivieren, dass wir als Kompetenzzentrum der Begabtenförderung
anerkannt werden. Davon erwarten wir zugleich positive Impulse für unsere
gesamte pädagogische Arbeit.
- in einer gemeinschaftlichen Anstrengung aller am
Schulleben beteiligter Gruppen finanzielle Mittel für eine mediale
Ausstattung einzuwerben, die die aktuellen technischen Möglichkeiten für
unsere didaktischen und methodischen Ziele zur Verfügung stellt.
Kurzfassung
1. Die Schultradition
- 140
Jahre Schulgeschichte
- Elsa
Brändström – ein Vorbild für Toleranz und Menschlichkeit
- Unsere
Schule liegt im Grünen unmittelbar neben den Sportstätten.
- Das
1969 errichtete Gebäude wird fortlaufend saniert und modernisiert.
- Die
Aula mit moderner Bühnenausstattung ist vielfältig nutzbar.
- An
der zeitgemäßen Medienausstattung aller Räume wird mit Nachdruck
gearbeitet.
- Die Entwicklung
zur offenen Ganztagsschule ist eingeleitet.
- Eltern
betreiben ehrenamtlich eine Cafeteria und der Bau einer Mensa hat
begonnen.
3. Pädagogische Grundsätze
- Unser
Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler erfolgreich zum Abitur zu
führen.
- Im
Zentrum des Schullebens steht der Unterricht.
- Durch
unser Konzept des selbstorganisierten Lernens (SOL) wird die Aktivität
jedes einzelnen Schülers gestärkt.
- Fächerübergreifend
bauen wir im Laufe der Jahre ein Methodencurriculum auf.
- Individuelle
Förderung wird allen Schülern entsprechend ihrer jeweiligen Begabung
angeboten.
- Aufbau
und Pflege der Klassengemeinschaften stärken Sozialverhalten und
Persönlichkeitsentwicklung.
- Eine intensive
Zusammenarbeit und ein freimütiger Meinungsaustausch zwischen allen am
Schulleben beteiligten Personen (Schüler, Lehrer, Eltern, Sozialarbeiter,
Verwaltungsangestellte und Hausmeister) schaffen die Grundlage für
erfolgreiches Lernen.
- Eine
lebendige Schulgemeinschaft entsteht aus der Identifikation aller
Beteiligten mit dem Lebensraum Schule.
4. Organisationsstrukturen
- Der
traditionelle Zeittakt von 45 Minuten wird schrittweise aufgebrochen.
- In der Orientierungsstufe werden die Kinder an das Lernen im gymnasialen
Bildungsweg herangeführt und überprüfen, ob dies die für sie geeignete
Schulform ist.
- In
der Mittelstufe erarbeiten die Schüler in einem erweiterten Fächerangebot
in Unterrichtsformen, die ihrem Alter angemessen sind, vertiefte
Kenntnisse und werden auf die Oberstufe vorbereitet.
- In
der Oberstufe haben die Schüler die Möglichkeit, sich zwischen
verschiedenen Profilen zu entscheiden, um einen ihren Interessen und
Begabungen entsprechenden Weg zum Abitur zu wählen.
5. Veranstaltungen und Angebote, die den Unterricht ergänzen
- Seit
vielen Jahren bewähren sich unserer Austauschprogramme mit Partnerschulen
in den USA, in Frankreich und
Russland.
- Wir engagieren
uns für eine Teilnahme an Comenius-Projekten.
- Ein
vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften bietet Möglichkeiten,
jahrgangs- und fachübergreifend Anregungen zu erhalten, neue Interessen zu
entwickeln, Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertiefen.
- Die
Musikfreizeit Noer und Kunstwochenenden ergänzen die ganzheitliche
Förderung der Entwicklung.
- Im
Rahmen des Internationalen Jugendprogramms „The International Award for
Young People“ können eigeninitiativ die persönlichen Interessen und sozialen
Fähigkeiten erweitert werden.
- Wir
sind Stützpunktschule für das Pinneberger Modell, in dem besonders
begabten Kindern zusätzliche Lernangebote in unterschiedlichen
Fachrichtungen gemacht werden.
- Wir
ermutigen zur Teilnahme an Wettbewerben und geben Unterstützung.
- In
einer mit dem 8. / 9. Jahrgang beginnenden Folge von Schritten werden die
Schüler auf den Eintritt in das Berufsleben vorbereitet.
- Wir
binden Gesundheitserziehung und Suchtprävention in die schulische
Erziehung ein.
6.
Zielsetzungen
- das
Angebot an Lernarrangements, die die Eigeninitiative, Selbstorganisation
und Kooperation der Schüler und Schülerinnen fördern, kontinuierlich
erweitern und verbessern.
- das
Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für ihre Gestaltungsmöglichkeiten
innerhalb der Schule stärken und sie dabei unterstützen, belastungsfähige
Kommunikations- und Organisationsstrukturen aufzubauen, mit denen sie
planmäßig, zuverlässig und auf möglichst breiter Basis arbeiten können.
- Wir
wollen die intensive Zusammenarbeit und den freimütigen Meinungsaustausch
zwischen Lehrern und Eltern stärken,
in gegenseitiger Achtung und in Respekt vor den Pflichten und
Rechten beider Gruppen, im Bewusstsein der gemeinsamen Zielsetzung, den
Kindern bzw. Jugendlichen eine ihnen angemessene Erziehung und Ausbildung
zukommen zu lassen.
Die Schulkonferenz berät einmal
jährlich, welche Fortschritte in diesen Bereichen erzielt worden sind und
welche konkreten Maßnahmen getroffen werden sollen, um diese Ziele zu
erreichen.
Erläuterungen
1.
Die Schultradition
- Die Geschichte
unserer Schule reicht bis in das Jahr 1870 zurück, als sie im
Stadtkern Elmshorns als Privatschule für Mädchen gegründet wurde. Seit
1939 hat sie die Berechtigung, das Abitur abzunehmen, und seit 1955 darf sie
sich Gymnasium nennen. Zeitgleich mit dem Umzug in das neue Gebäude am
Krückaupark wurde 1969 die Koedukation eingeführt.
- Die
Schwedin Elsa Brändström (1888 – 1948) ist seit 1956 die
Namensgeberin unserer Schule. Sie besuchte das Lehrerinnenseminar in
Stockholm, meldete sich zu Beginn des Ersten Weltkrieges jedoch freiwillig
als Lazarettschwester für die russische Armee und setzte sich unermüdlich
für – vor allem deutsche – Flüchtlinge, Verwundete, Kriegsgefangene und
deren Familien in und nach dem Krieg ein. Durch ihr herausragendes,
mutiges Handeln ist sie ein Vorbild für Toleranz und Humanität über
Grenzen hinweg.
- Die
Lage der Schule im Grünen am Ende einer Sackgasse hinter einem
geräumigen Parkplatz schafft von Verkehrslärm und Abgasen weitgehend
unbehelligte Lernbedingungen. Die Schwimmhalle, Sporthallen und ein
Leichtathletikstadion befinden sich in unmittelbarer Nähe. Die Schulhöfe
ergeben sich organisch aus dem anliegenden Krückaupark; sie sind z.T. mit
Sträuchern und Bäumen bepflanzt und bieten Möglichkeiten zum Entspannen
und für Aktivitäten wie Basketball, Tischtennis oder Klettern.
- Das
Gebäude besteht aus einem 1969 errichteten Kernbau und dem
1977 eingeweihten Oberstufentrakt. Beide Teile werden kontinuierlich von
der Stadt Elmshorn als Schulträger saniert und modernisiert. Das
Schulinnere wird entsprechend der Konzeption „Schule im Grünen“
schrittweise durch ein Beleuchtungs- und Farbkonzept umgestaltet, das mehr
Helligkeit, Farbe und damit Lebendigkeit in die Flure und Klassenräume
bringt.
- Die
große, zentral gelegene Aula mit weitläufiger Bühne und moderner
technischer Ausstattung an Beleuchtung und Ton bietet Raum für
unterschiedlichste Aktivitäten unserer Arbeitsgemeinschaften und
allgemeine Veranstaltungen.
- Für
die Ausstattung mit Medien hat sich die Schule das Ziel gesetzt,
alle Klassen- und Fachräume mit interaktiven Whiteboards und flexiblen
Tafelsystemen auszurüsten, um den Umgang mit Medien als
selbstverständliches Element in den allgemeinen Unterricht zu integrieren.
In der Arbeitsbücherei der Oberstufe stehen den Schülern in Freistunden
und nach dem Unterricht Computer zur Verfügung.
- Die
Entwicklung zur offenen Ganztagsschule erfolgt im Zuge des
verkürzten Bildungsganges G8, der
Nachmittagsunterricht an zumindest einem Wochentag für die einzelnen
Klassen notwendig macht. In der Mittagspause werden ein warmes Essen und
Spielmöglichkeiten angeboten.
- Die
schulinterne Cafeteria ist 1995 mit erheblichen Eigenleistungen der
Schulgemeinschaft gebaut worden und wird ehrenamtlich von Eltern
betrieben. Bis zur Fertigstellung der neuen Mensa wird sie auch als
provisorische Mensa für das Mittagessen genutzt.
3.
Pädagogische Grundsätze
- In
der Tradition der Schulform Gymnasium wollen wir die Schüler in einem ganzheitlichen
Konzept von der Orientierungsstufe bis zur Oberstufe zur Allgemeinen
Hochschulreife führen.
- Um
den Unterricht bauen sich alle anderen Aktivitäten der Schule
ergänzend auf. Er ist darauf ausgerichtet, dass die Schüler vertiefte
Kenntnisse in den einzelnen Fächern und Einsicht in fachübergreifende
Zusammenhänge erlangen. Dazu braucht es eine Lernatmosphäre, in der
Interesse und Leistungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit und soziale
Kompetenzen gestärkt werden.
- Wir
schätzen die Vielfalt unterrichtlicher Methoden. Einen Schwerpunkt in
unserer Unterrichtsentwicklung legen wir auf die Förderung
selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernens. Dazu wird – vor
allem mitwachsend in den Jahrgängen des verkürzten Bildungsganges (G8) –
das Konzept des selbstorganisierten Lernens (SOL) eingesetzt. Kooperative
Lernformen sollen die Aktivität jedes einzelnen Schülers wecken und
verstärken.
- Unser
Konzept für das Methodentraining ist darauf angelegt, verpflichtend
in jeder Klassenstufe mit steigendem Anforderungsniveau Fertigkeiten
einzuführen, die die Schüler in die Lage versetzen, ihren Lernprozess
altersgerecht eigenständig zu steuern, zu reflektieren und nachhaltig zu
gestalten. Methodische Kompetenzen werden fächerübergreifend aufgebaut und
eingefordert.
- Unsere
Konzepte zur individuellen Förderung, die unter dem Oberbegriff
SchiFF (Schulinterner Förderfundus)
zusammengefasst sind, haben wir mit Blick auf alle Schüler entwickelt und
bauen sie entsprechend aus. Sie richten sich an Schüler mit partiellen
Leistungsschwächen ebenso wie an Schüler mit ausgeprägtem Leistungswillen
oder Interesse und an Schüler mit besonderer Begabung. Im Bereich der Begabtenförderung bemühen wir uns verstärkt
darum
o
unsere Fähigkeit zur Wahrnehmung besonderer Begabungen zu verbessern
o
die Akzeptanz von Leistungsfähigkeit und Leistung zu fördern
o
im Rahmen der Binnendifferenzierung spezielle Begabungen
individuell zu berücksichtigen
o
mit Hilfe von Schülerpaten ein Kommunikationsnetz zwischen
Schülern und Schülerinnen mit besonderen Begabungen aufzubauen
o
das Überspringen von Jahrgangsstufen begleitend zu
unterstützen
o
ein vielfältiges Enrichement-Angebot vorzuhalten (z. B.
Arbeitsgemeinschaften auf erhöhtem Anforderungsniveau, selbständige
Projektarbeit, Anmeldung zu Schülerakademien und Kursen im Rahmen des Pinneberger Modells, aktive
Ermunterung zur Teilnahme an Wettbewerben).
- Durch
das gemeinsame Lernen in der Klasse werden Selbst- und Sozialkompetenz der
Schülerinnen und Schüler eingefordert und weiterentwickelt. Wir unterstützen
diesen Prozess, indem wir Klassenleiterteams einsetzen, regelmäßige
Klassenratsstunden abhalten, Regeln erarbeiten und gemeinsam auf ihre
Einhaltung achten. Bei Konflikten stehen ausgebildete Streitschlichter als
Ansprechpartner für ihre Mitschüler zur Verfügung.
- Respekt
bestimmt das soziale Miteinander und das Arbeitsklima aller am
Schulleben beteiligter Personen.
- Die
Schülerinnen und Schüler leisten in der
Unterrichtsgestaltung den ihnen möglichen Anteil mit zunehmender
Selbstständigkeit und Eigenverantwortung; ein regelmäßiges Feedback
zwischen Lernenden und Lehrenden soll einen effektiven Unterricht in
guter Atmosphäre sichern. Zahlreiche Aktivitäten außerhalb des
Unterrichts tragen entscheidend zum Schulklima bei. Schüler und
Schülerinnen vertreten als Klassensprecher die Interessen ihrer
Mitschüler, engagieren sich als Konfliktlotsen, arbeiten aktiv in der
Lernmittel- und Schülerbücherei mit, übernehmen die Mittagsbetreuung der
Orientierungsstufenschüler, leiten Arbeitsgemeinschaften, organisieren
eine Nachhilfestundenbörse und gestalten Schulveranstaltungen und Feste.
Sie sind auf innerschulischer und kommunaler Ebene schulpolitisch engagiert, gestützt auf ein von der
Schülervertretung 2009 überarbeitetes Statut, das ihre Arbeit neu
organisiert.
- Aufgaben
der Lehrkräfte sind die Gestaltung des Unterrichts, die Erziehung
und Förderung aller Schüler sowie die Beratung der Eltern in allen
schulischen Angelegenheiten. Feste Einrichtungen für die Kommunikation
zwischen Schülern, Eltern und Lehrkräften sind Klassenratsstunden, die
halbjährlichen Elternabende, die pädagogischen Konferenzen und die
Elternsprechtage. Darüber hinaus sind die Lehrkräfte jeder Zeit nach
Vereinbarung erreichbar, wenn Gesprächs- und/oder Handlungsbedarf
besteht. Zusammenarbeit und Fortbildung sind wesentliche Bestandteile der
Lehrtätigkeit. Es ist für uns selbstverständlich, an unserer Schule
Referendare und Quereinsteiger für den Lehrberuf auszubilden. Junge
Kollegen bringen neue didaktisch-methodische Ansätze und Ideen in den Schulalltag,
die zur Reflexion und Überprüfung unserer Praxis anregen.
- Die Eltern
unterstützen die pädagogische Arbeit, indem sie Interesse an der Schule
und am Schulleben zeigen, die Kommunikation mit den Lehrkräften pflegen und
in zahlreichen Gremien mitarbeiten. Vor allem der Austausch zwischen
Elternvertretern und Schule ist intensiv. Zudem engagieren sich die
Eltern in vielfältigen Bereichen ehrenamtlich: So betreiben sie die
Cafeteria, haben für den Wiederaufbau und die Systematisierung der
Schülerbücherei gesorgt, leisten Hilfe bei der Herstellung von Kostümen
und Bühnenbildern in der Theaterarbeit und sind die Seele des
Schüler-Eltern-Lehrer-Chores.
- Seit
dem Schuljahr 2009/2010 steht in der Schule an 2½ Tagen eine Sozialpädagogin
als Anlaufstelle zur Verfügung. Sie bietet für Schüler, Eltern und Lehrer
den ergänzenden Blick von außen und die Möglichkeit zur Beratung in
bewertungsfreiem Raum.
- Verwaltungsangestellte
und Hausmeister sorgen für den reibungslosen Ablauf im
Schulleben, indem sie als stets ansprechbares Bindeglied zwischen allen
beteiligten Personen fungieren und Kontakte, Daten, Räumlichkeiten und
Anlagen pflegen.
- Gemeinsame
Feste, Aufführungen, Projekte und Sportveranstaltungen lassen über den
Klassenrahmen hinaus ein Gemeinschaftsgefühl entstehen und die Identifikation
mit unserer Schule wachsen. Dazu tragen auch das Engagement der Schule
im Umweltschutz und die regelmäßige Teilnahme an Aktionen wie „Schüler
helfen Leben“ oder „Weihnachten im Schuhkarton“ bei. Unter anderem durch
diese Aktivitäten ist unsere Schule auch mit einem Zertifikat als
Zukunftsschule ausgezeichnet worden.
4.
Organisationsstrukturen
- Um
den Anforderungen der modernen Lehr- und Lernmethoden sowie denen der
Kontingentstundentafel gerecht zu werden, suchen wir den Schulalltag durch
ein erhöhtes Doppelstundenprinzip zu rhythmisieren und durch
Epochenunterricht in geeigneten Fächern zu periodisieren. Hinzu kommt eine
langfristige Schuljahresplanung, die feste Lernzeiten innerhalb und außerhalb
der Schule vorsieht.
- Eine
Reihe von Maßnahmen in der Orientierungsstufe (Jahrgänge 5 und 6 /
Sexta und Quinta) helfen den Kindern, sich in der neuen Schulart
zurechtzufinden
o
Für eine intensive Betreuung werden die Klassen jeweils von
zwei Kollegen gemeinsam geleitet.
o
Ältere Schüler stellen sich als Klassenpaten zur Verfügung.
o
Auf einer dreitägigen Klassenfahrt am Beginn der 5. Klasse
lernen sich die Schüler gegenseitig kennen und leben sich in der neuen
Gemeinschaft ein.
o
Treffen der Klassenlehrer der 5. Klassen mit den ehemaligen
Grundschullehrern, pädagogische Konferenzen und gesonderte Elternsprechtage
tragen dazu bei, die individuellen Bedingungen jedes Kindes kennenzulernen und
zu berücksichtigen.
o
Mit Beginn des zweiten Halbjahres der 5. Klasse wird jeweils
eine Stunde pro Woche in Deutsch, Englisch und Mathematik klassenübergreifend
unterrichtet, um unterschiedlichen Lerngeschwindigkeiten gerecht zu werden und
individuell zu fördern.
o
Englisch wird als 1. Fremdsprache weitergeführt; in der 6.
Klasse haben die Schüler die Wahl zwischen Französisch und Latein als zweiter
Fremdsprache.
o
In einem ganzheitlichen Ansatz werden im
naturwissenschaftlichen Bereich neben Biologie auch Physik und Chemie
unterrichtet.
- Die
in der Mittelstufe (Jahrgänge 7 – 9 / Quarta bis Untersekunda)
wachsenden Anforderungen an die Sach-, Methoden-, Sozial- und
Selbstkompetenz der Schüler begleiten wir mit einer Reihe stützender
Maßnahmen.
o
Die Klassen werden entsprechend der gewählten 2.
Fremdsprache neu zusammengesetzt.
o
In den Jahrgängen 7 bis 9 übernimmt weiterhin ein Team aus
zwei Kollegen die Klassenleitung.
o
Zur Stärkung der Klassengemeinschaften unternehmen die
Klassen eine mehrtägige Fahrt.
o
Eine systematische Einführung in die Arbeit mit modernen
Informations- und Kommunikationsmedien erweitert die Methodenkompetenz.
o
Wir bieten die Möglichkeit, eine dritte Fremdsprache
(Französisch oder Latein) zu erlernen.
- Ziel
der Oberstufe (der Jahrgänge
10 bis 12 / Obersekunda bis Oberprima) ist es, die Schülerinnen und Schüler
zur Allgemeinen Hochschulreife zu führen, die zum Studium an allen
Hochschulen und Universitäten berechtigt, sie aber auch auf eine
Berufsausbildung mit hohen Qualifikationsansprüchen vorzubereiten.
o
Unsere Schule bietet sechs Profile an, von denen bisher
jeweils fünf in unterschiedlicher Zusammensetzung realisiert worden sind. Wir
möchten zugleich Kontinuität und Flexibilität, die das Interesse der Schüler
berücksichtigt, in unserem Angebot gewähren.
|
Profil
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Profilfach
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sprachlich
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→
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Englisch
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naturwissenschaftlich
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→
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Physik
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naturwissenschaftlich
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→
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Biologie
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gesellschaftswissenschaftlich
|
→
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Erdkunde
|
|
gesellschaftswissenschaftlich
|
→
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Wirtschaft / Politik
|
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sportlich
|
→
|
Sport
|
o
Unser Fremdsprachenangebot mit Englisch, Französisch und
Latein wird in der Oberstufe um Spanisch erweitert.
o
Um den thematischen Schwerpunkt eines Profils an
außerschulischen Lernorten gezielt ergänzen zu können, sind wir um regelmäßige
Kontakte zur Arbeitswelt bemüht und führen eine Studienfahrt durch.
o
Regelmäßig nutzen Realschüler, die die für die Aufnahme in
die gymnasiale Oberstufe erforderlichen Voraussetzungen erfüllen, die
Möglichkeit, an unserer Schule das Abitur zu erwerben.
5.
Veranstaltungen und Angebote, die den Unterricht ergänzen
- Partner
unserer Austauschprogramme sind in
o
den USA, Buena High
School, Ventura Kalifornien,
Teilnehmer: 10./11. Jahrgang,
Dauer: 4 Wochen
o
Frankreich, Lycée Privé Notre-Dame, Valenciennes,
Teilnehmer:
9./10.Jahrgang, Dauer: 8-9 Tage
o
Russland, Schule 1067,
Moskau-Butova,
Teilnehmer:
alle Jahrgänge, Dauer: 8-10 Tage
Unsere Schüler nehmen
während der Austauschzeit am Unterricht in den gastgebenden Schulen teil und
wohnen in Familien bzw. nehmen umgekehrt ausländische Schüler in ihre Familien
auf. Sie erweitern ihre Fremdsprachenkenntnisse, lernen andere Traditionen und
soziale Wirklichkeiten, andere Formen von Schule und Unterricht kennen.
- Seit
2010 sammeln Lehrkräfte und Schüler der 7. Klassen / Quarten erste
Erfahrungen mit dem Comenius-Projekt, das neue Wege der
Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa
ermöglichen will. Die EBS bereitet dazu ein Projekt mit je einer Schule in
Portugal, Spanien, den Niederlanden und Griechenland vor.
- Arbeitsgemeinschaften sind ein wichtiger Teil des Schullebens
und bereichern es auf vielfältige Weise. Sie bieten individuelle
Entfaltungsspielräume und fördern die Freude an Engagement und Anstrengung
ohne Notendruck. Wir bieten eine breite Palette von Arbeitsgemeinschaften
an, z. B.
o
im musischen Bereich verschiedene Chöre, Orchestergruppen,
Flötengruppen, Big Band, AGs für Musical, Tanz und Stomp;
o
im darstellerischen Bereich zeigt die Theater-AG in ihren
jährlichen Aufführungen erstaunliche Fähigkeiten, ebenso der Nachwuchs aus den
unteren Klassen in der ‘Jungen Bühne’;
o
beim Sport versprechen Flag-Football, Mädchenfußball oder
Basketball Spaß an Bewegung und Spiel;
o
auf naturwissenschaftlich-technischem Feld geht es um
Elektronik, Flugmodelle oder Fotos; aber auch die technische Betreuung von
Theateraufführungen und anderen Schulveranstaltungen wird von Schülern
geleistet;
Auf der Homepage der Schule findet
sich das jeweils aktuelle Angebot.
- Die
jährliche mehrtägige Musikfreizeit in Noer an der Eckernförder
Bucht ist für die Teilnehmer aus den verschiedenen
Musikarbeitsgemeinschaften seit über 35 Jahren ein Höhepunkt des
Schuljahres. Freude am eigenen Gestalten steht auch im Mittelpunkt der Kunstwochenenden
in Schwerin für den 5. Jahrgang /Sexta, deren Ergebnisse der
Schulöffentlichkeit jeweils in einer Ausstellung präsentiert werden.
- Seit
2006 hat sich das Internationale Jugendprogramm „The International
Award for Young People“ an unserer Schule etabliert. Ausgehend vom 8.
Schuljahr können sich Schüler aus verschiedenen Jahrgängen an diesem
Projekt beteiligen.
- In
Ergänzung zu unserem schulinternen Förderprogramm sind wir als Stützpunktschule auch an
dem Modellprojekt des Landes Schleswig-Holstein im Kreis Pinneberg und der
Stadt Norderstedt zur Förderung hoch begabter Kinder und Jugendlicher
beteiligt, das von den Sparkassen gesponsert wird. Hier treffen Kinder mit
besonderer Freude am Lernen zusammen und beschäftigen sich mit Themen, die
außerhalb des Unterrichts liegen.
- Klassen,
Schülergruppen oder einzelne Schüler nehmen immer wieder und erfreulich
oft erfolgreich an unterschiedlichen Wettbewerben teil. Die
‘Arbeitsgemeinschaften auf erhöhtem Niveau’ im Rahmen unseres
Förderprogramms bieten dazu besondere Unterstützung.
- Die
Schüler dokumentieren über mehrere Jahre hinweg ihre Vorbereitungen zum Eintritt
in das Berufsleben in einem individuellen Berufswahlpass, der sie zur
Eigenverantwortung und individuellen Lern- und Zukunftsplanung motivieren
soll und den sie bei späteren Bewerbungen nutzen können. Die Schule berät
und unterstützt sie unter Einbindung außerschulischer Experten wie dem
Berufsinformationszentrum (BIZ) im Arbeitsamt, Schullaufbahnberatungen in
Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, Projekttagen mit der Nordakademie,
der Gelegenheit zum Besuch der Universitätstage und der
IHK-Informationsmesse in Hamburg, Berufsinformationsabenden in
Zusammenarbeit mit dem Ehemaligenverein der Schule und mit den Rotariern.
- In
jedem Schuljahr sind Gesundheitserziehung und Suchtprävention
explizite Themen, vor allem im Biologie- und Sportunterricht. Darüber
hinaus kooperieren wir mir externen Experten – wie dem
Sozialtherapeutischen Zentrum und dem Wendepunkt Elmshorn, dem
Universitätsklinikum Eppendorf und der Michael Stich Stiftung Hamburg –,
um in allen Klassenstufen altersangemessene Projekttage durchführen und
die Perspektive von Krankheit und Sucht Betroffener erfahren zu können.
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